Harald Riedel, Trainer for the Alexander-Technique, member of ATI (Alexander Technique International)

potentialities of the human being are greater than we have ever realized

Feedback

Ein Organist, Pianist und Chorleiter schreibt:
1.
  • Mein Klavierspiel hat sich grundlegend verändert.
  • Ich erhalten durch die Alexander-Technik A (R) T® wertvolle Impulse für mein Klavier- und Orgelspiel.
2.
  • Ich arbeite intensiv jeden Tag mehrere Stunden an der Verbesserung meines Klavierspiels.
    Seit den letzten fünf Monaten arbeite ich mit der Alexander-Technik A (R) T®.
  • Jetzt - seit dem ich die Alexander-Technik kenne - durchdenke und plane ich mein Spiel mehr und sehe viel mehr Optionen das Spiel zu gestalten.
3.
  • Blicke ich im Unterricht wöchentlich auf meine Erfahrung mit der Alexander-Technik A (R) T® zurück, stelle ich die "gewohnheitsmäßigen" Verbesserungen fest, dass meine Spiel immer leichter wird.
  • Mein Spielen entwickelt sich ständig weiter.
4.
  • Das was ich heute in meiner Aktivität über Leiten eines Chores geübt habe, kann ich auf das Klavierspielen übertragen. Wir haben heute die Frage des gedanklich gewollten Kontakts zum Publikum behandelt. Wir haben nach den Mitteln gefragt, die die der Chorleiter einsetzen muss, dass der Chor sich geleitet fühlt.
  • Wir hatten festgestellt, dass der Chor eine Atmosphäre der Sicherheit durch den Chorleiter benötigt.
  • Wir haben herausgefunden, dass eine klare Ansage für den Chor wichtig ist, damit die Chormitglieder sich vorstellen können, was passieren soll.
  • Um Erfolg zu haben, musst du so tun, als wenn du überzeugt bist, von dem, was du tun willst, besonders wenn es verschiedene Optionen für die Leitung des Chores gibt.
  • So ist das beim Klavierspielen auch.
  • Der Zuhörer ist erst überzeugt, wenn der Klavierspieler zeigt, dass er von seinem Spielen überzeugt ist. Er verfolgt eine klare Linie und weicht nicht davon ab.
  • Durch die Alexander-Technik erreiche ich den Zustand, der es möglich macht, dies umzusetzen. Durch sie entsteht eine innere Ruhe, die dazu führt, dass man klare Entscheidungen treffen und umsetzen kann.
  • Anders gesagt: Die Notwendigkeit klarer Entscheidungen erfordert eine innere Ruhe und Gelassenheit, die durch die Alexander-Technik möglich wird.
5. Feedback - Nach 1 Jahr
  • Ich möchte etwas über meine Erfahrungen mit der Alexander-Technik (AT) und A (R) T®, dem AT-Unterricht von Harald Riedel, erzählen.
  • Mein jetziger Klavierlehrer, Konzertpianist Thomas Palm, empfahl mir die AT als grundlegende Weiterbildungsmaßnahme zur Verbesserung meines Klavierspiels. Seit fast einem Jahr nehme ich nun regelmäßig an dem einmal pro Woche stattfindenden Gruppenunterricht teil.
  • Vorneweg: Es hat sich erstaunliches getan! Ich bin ein neuer Mensch! Vielleicht nicht in jedem Detail, aber immerhin in körperlicher und geistiger Hinsicht. Und das in einem ausdrücklich positiven Sinne! (Wenn man das erst Mal dabei ist, wird man von Harald immer folgende Fragen gestellt bekommen: „Ist es ok, wenn sich etwas verändert? - Ist es ok, wenn es besser wird? - Ist es ok, wenn es schlechter wird?“ Ich habe den Sinn dieser Fragen bis heute noch nicht ganz verstanden. Aber was heißt schon „besser“ oder „schlechter“? Fakt ist, es hat sich etwas verändert. Die Alexander-Technik verändert einen. Und das kann man nun ok finden oder nicht. Ich glaube ich habe damals auf alle drei Fragen mit „ja“ geantwortet...)
  • Die AT trägt ganz grundsätzlich zu meinem täglichen Wohlbefinden bei. Sie lässt sich auf jeden Handgriff, auf jede Bewegung, auf jede Überlegung anwenden. Im Folgenden möchte ich stichpunktartig benennen, wie mich die AT als Klavierspieler maßgeblich beeinflusst.

AT zur Vermeidung von

  • Verspannungen/Anspannungen, insbesondere des Nackenbereichs, der Schultern, im Bauch
  • Schmerzen, vor allem im Rücken und den Armen/Händen

AT führt zur

  • Bewältigung „hoher“ körperlicher Herausforderungen im Klavierspiel (durch Lockerheit der Gliedmaßen, Bewusstwerden und adäquates Gebrauchen der Gelenke, z. B. Hüftgelenk)
  • Wahrnehmung und Vermeidung unbewusster, nicht notwendiger und meistens hinderlicher Muskelanspannungen

  • Der AT-Unterricht, insbesondere A (R) T® hat jedoch noch eine ganz entscheidende Eigenschaft: Das wie auch immer geartete Problem des Schülers, oder wie es bei Harald heißt, die „Aktivität“ (oder auch „was willst du heute machen?“) wird geistig sehr gründlich und systematisch durchdrungen. Unter der stringenten Leitung des Lehrers werden Überlegungen angestellt und Ideen gesammelt, wobei auch der Proband und die übrigen Gruppenteilnehmer zum Nachdenken angeregt werden.
  • Diese Methode hat auch den Effekt, das die Schüler die AT geistig verinnerlichen. Somit schult A (R) T® auch die (Selbst-)Wahrnehmung und die (Selbst-)Reflexion. Es zeigt auch, dass vielerlei Probleme allein durch ein (im Sinne der AT) „gesundes“ Nachdenken selbstständig gelöst werden können.
  • Für meine Klavierpraxis z. B. bedeutet das, dass ich selbstkritischer, nicht gleich von jeder erstbesten Idee überzeugt bin, dass ich mehr ausprobiere, und dass ich auch weitgehend selbstständig Dinge erarbeite.
  • Und doch braucht es mehr als nur eine AT-Unterrichtsstunde. So banal manche Lösung bei A (R) T® auch sein mag, wie trivial einem die „Erkenntnis“ manchmal auch vorkommen mag – es geht nicht ohne den Lehrer. Schon allein das erfüllt mich mit großem Staunen, macht aber umso mehr Spaß... Um das vorher Genannte also etwas zu korrigieren: Der AT-Unterricht bereitet den Weg in die Selbstständigkeit. - Und manchmal muss es auch ohne den Lehrer gehen, nämlich außerhalb des Unterrichts, im Alltag. Das erfordert etwas Übung. Und wenn man etwas genauer hinsieht, stellt man fest, dass man von Übungsangeboten nur so umgeben ist. Also total banal wiedermal...
  • Zum Schluss möchte ich es noch einmal gesagt haben: Die AT kann ich praktisch auf „Alles“ anwenden; sie erleichtert sozusagen mein Leben; sie ist „persönlichkeitsfördernd!" Besuchen Sie mal A (R) T® und wählen Sie als Aktivität „Sprechen“, dann wissen Sie, was ich meine ...